Rissige und trockene Haut an den Händen – Ursachen und Pflegemethoden
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Selbst die raffinierteste Maniküre wird nicht gut aussehen, wenn wir unsere Hände nicht zuerst pflegen. Brennende, trockene und rissige Haut sieht nicht nur unschön aus, sondern verursacht auch unangenehme Symptome. Wie pflegt man es? Lass es uns prüfen!
Ursachen für rissige Haut an den Händen
Die Haut an den Händen ist äußerst zart und empfindlich. Jeden Tag ist es dem Kontakt mit schädlichen Faktoren ausgesetzt. Überlegen Sie nur, wie oft wir täglich Geschirr spülen oder mit Reinigungsmitteln in Kontakt kommen. Hinzu kommen atmosphärische Faktoren – wie etwa Frost oder UV-Strahlung.
Während der Heizperiode ist die Haut an den Händen besonders anfällig für Risse. Dies liegt zum einen an der trockenen und heißen Luft in den Wohnungen, zum anderen am Kontakt mit dem Frost draußen. Der plötzliche Temperaturwechsel macht die Sache nicht einfacher. Aus diesem Grund lohnt es sich, im Herbst und Winter besonders auf die Hände zu achten.
Wenn das Brennen von Rötungen und Abschuppungen der Haut begleitet wird, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Leider kann diesen Rissbildungen eine Krankheit zugrunde liegen und sie können ein Symptom für Neurodermitis (AD), Psoriasis oder eine Pilzinfektion sein. Auch eine Allergie gegen Hausstaubmilben oder das Material unseres Schmucks kann die Ursache für rissige Hände sein.
So gehen Sie mit rissiger und trockener Haut an den Händen um
Rissige, trockene oder gerötete Haut an den Händen ist ein Problem, das die meisten Frauen betrifft. Wie pflegen Sie Ihre Hände, damit sie in perfektem Zustand bleiben? Hier sind 5 Tipps von unserem Experten.
Handcreme
Es lohnt sich, nach jedem Händewaschen eine pflegende Creme zu verwenden. Es macht die Haut weich und stellt ihren richtigen pH-Wert wieder her. Bei der Suche nach einem Kosmetikprodukt für sich selbst sollten Sie auf natürliche Formeln und einfache Inhaltsstoffe achten – Cremes mit Alkohol, der die Haut austrocknet, sollten Sie besser meiden. Hier eignen sich Cremes mit Glycerin , Lanolin oder den Vitaminen A, C, E und F hervorragend.
Glycerin wird in vielen häufig verwendeten Kosmetika verwendet . Glycerin ist ungiftig, wirkt sich positiv auf die Konsistenz und Haltbarkeit von Kosmetika aus, nimmt Wasser sehr gut auf, spendet Feuchtigkeit, schmiert und hat einen großen Einfluss auf den Zustand der Haut.
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Sonnenschutz
Wenn wir an den Strand gehen, denken wir normalerweise daran, unseren Körper und unser Gesicht mit Sonnenschutzmittel einzucremen. Was ist mit deinen Händen? Wir vergessen sie am häufigsten. Dies erweist sich als großer Fehler, denn die empfindliche Haut der Hände benötigt an den heißesten Tagen besonderen Schutz.
Wasser
Um die Haut Ihrer Hände in gutem Zustand zu halten, sollten Sie daran denken, die von Experten empfohlene Wassermenge zu trinken. Es wird geschätzt, dass eine durchschnittliche Frau 2 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken sollte. Wenn Sie diese Tipps befolgen, gehört trockene Haut an Ihren Händen bald der Vergangenheit an.
Behandlungen in Salons
Rissige Haut an den Händen ist ein Problem, dem wir mit Hausmitteln nicht immer den Kampf ansagen können. Hier bieten sich Behandlungen aus dem Kosmetikstudio an, wie zum Beispiel eine Paraffin-Handbehandlung. Erhitztes Paraffin regeneriert die Haut der Hände und bildet auf ihrer Oberfläche eine Schicht, die die Wasserverdunstung von der Haut nach außen verhindert.
Hausmittel gegen trockene Hände
Auch die Hautpflege an den Händen kann zu Hause erfolgen. Was ist es wert, in Erinnerung zu bleiben?
1. Die richtige Seife: Wie wäscht man seine Hände, um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden? Am besten sind natürliche Seifenstücke mit einfacher und schonender Zusammensetzung.
2. Selbstgemachte Masken: Eine einfache und schnelle Maske für gereizte Hände? Leinsamen! Kochen Sie Leinsamen einfach, lassen Sie sie abkühlen, tragen Sie sie auf Ihre Hände auf und spülen Sie sie nach 10–15 Minuten ab. Ihre Haut wird gepflegt, mit Feuchtigkeit versorgt und wunderbar weich.
3. Einölen: Damit können Sie nicht nur trockene Haut an den Händen, sondern auch trockene Nagelhäutchen pflegen. Es empfiehlt sich, zur Pflege wertvolles, vitaminreiches Leinöl zu verwenden, Olivenöl ist hierfür jedoch ebenso geeignet. Einfach die Hände damit verreiben, die Lieblingsserie anschauen und nach dem Anschauen die Rückstände sanft mit Wasser abwaschen.
4. Selbstgemachte Peelings: Cremes und Öle ziehen besser ein, wenn Sie sie vorher von abgestorbenen Hautzellen befreien. Ein selbstgemachtes Kaffeepeeling macht Ihre Haut weich und wunderbar gepflegt. Bei rissiger Haut an den Händen sollten Sie allerdings besser nicht darauf zurückgreifen.
Trockene und brennende Haut an den Händen ist wirklich keine schöne Sache, deshalb lohnt es sich, das Problem umfassend zu behandeln. Ersetzen Sie parfümierte Seife durch eine mit einer einfachen und sanften Zusammensetzung, verwenden Sie nach jedem Händewaschen eine Feuchtigkeitscreme, verwenden Sie einmal pro Woche eine selbstgemachte Leinsamenmaske und denken Sie daran, Ihre Hände einzuölen. Im Sommer ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln und im Winter die Verwendung von Handschuhen erforderlich. Dank dieser Behandlungen bleiben unsere Hände das ganze Jahr über in hervorragender Verfassung!