Vitamin A – Eigenschaften, Vorkommen und Verwendung

Vitamin A ist für das reibungslose Funktionieren des gesamten Körpers äußerst wichtig. Dank ihm ist die ordnungsgemäße Funktion vieler Organe sowie die Knochenentwicklung und ein schönes, strahlendes Aussehen der Haut möglich. Wann sollten wir es verwenden und welche wohltuenden Eigenschaften kann es unserer Haut bieten?
Vitamin A - Vorkommen
Vitamin A, auch Retinol genannt, ist in einigen Produkten enthalten, die tierische Fette (z. B. Butter und Milch) und pflanzliche Fette (z. B. Kürbis und Grünkohl) enthalten.
Zu den Vitamin-A-Quellen zählen außerdem alle Gemüsesorten mit hohem Beta-Carotin-Gehalt, beispielsweise Spinat, Tomaten, Karotten und Paprika. Zu den an Carotinoiden reichen Früchten zählen Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche und Kirschen.
Vitamin A - Eigenschaften und wohltuende Wirkungen
Vitamin A hat eine wohltuende Wirkung auf fast den gesamten Körper. Es sorgt für die ordnungsgemäße Funktion des Sehorgans und verhindert wirksam die Bildung der sogenannten Nachtblindheit oder Verschlechterung des Sehvermögens in den Abendstunden. Darüber hinaus ist es für den ordnungsgemäßen Ablauf vieler Zellreaktionen sowie für die Synthese von Proteinen und Hormonen von entscheidender Bedeutung. Vitamin A ist einer der Grundbausteine der Knochen und besonders wichtig während der Pubertät.
Auch Retinol ist ein seit Jahren geschätzter Jugendstoff, dank dem es gelingt, ein strahlendes und jugendliches Aussehen der Haut zu bewahren. Bekämpft wirksam die Zeichen der Hautalterung, hilft, die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren und Fältchen zu glätten. Retinol und seine Derivate stimulieren die Kollagenproduktion in der Haut und machen sie dadurch deutlich glatter und straffer.
Wann ist die Anwendung von Vitamin A am besten?
Cremes, Seren und andere Präparate mit Retinol sind ab dem 25. Lebensjahr sinnvoll, unabhängig vom Hauttyp. Dank seiner einzigartigen Eigenschaften hat Vitamin A eine umfassende Wirkung auf die Haut und behandelt viele verschiedene Probleme gleichzeitig. Es kann sowohl bei Akne angewendet werden, indem es die Haut peelt und die Drüsenfunktion reguliert, als auch bei sehr trockener, straffer und grauer Haut .
Vitamin A wirkt besonders intensiv auf die oberen Schichten der Epidermis, verbessert den Hautton, gleicht die Hautstruktur aus und mildert Hornhaut. Durch die langfristige Anwendung von Cremes und anderen Präparaten kommt es zudem zu einer Rekonstruktion der Oberhaut, wodurch Aknenarben und Fältchen gemindert werden können.
Vitamin A für Gesicht, Haare und Nägel
Die Hauptwirkung von Vitamin A besteht darin, die Festigkeit und Elastizität der Haut wiederherzustellen und ihre Spannung zu verbessern. Obwohl Retinol hauptsächlich auf den äußeren Schichten der Epidermis wirkt, ist es wissenswert, dass einige seiner Moleküle auch in die Dermis eindringen können, was für die Stimulierung des Kollagenproduktionsprozesses äußerst wichtig ist.
Vitamin A und seine Derivate sind im Kampf gegen trockene Haut von unschätzbarem Wert und lindern Entzündungen, Reizungen, Brennen und Spannungsgefühle.
Retinoide beschleunigen außerdem die Wundheilung und werden sehr häufig bei der Herstellung von Kosmetika für atopische Haut verwendet. Eine etwas andere Form von Vitamin A, Beta-Carotin, ist ein sehr wirksamer Schutzschild gegen die schädlichen Auswirkungen der UVA-Strahlung.
Auch im Kampf gegen Haarausfall ist Retinol ein wirksames Mittel. Dieser Inhaltsstoff ist für die Regulierung des Stoffwechsels der Haarzwiebeln und Hornzellen der Kopfhaut verantwortlich, wodurch es möglich ist, das Haar von der Wurzel an zu stärken sowie es zu verdichten und zu verdicken.
Vitamin-A-Überschuss und -Mangel
Wie bei allem sollte man es auch mit Vitaminen nicht übertreiben. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss können zu ernsthaften Komplikationen führen, die die Gesundheit und die ordnungsgemäße Funktion des Körpers gefährden. Zu den grundlegenden Anzeichen eines Retinolmangels zählen beispielsweise geschwächtes und ausfallendes Haar , brüchige Nägel, raue und graue Haut, Akne, chronische Müdigkeit, verminderter Appetit und das Austrocknen der Hornhaut.
Ein Überschuss an Vitamin A wiederum kann zu Leberschäden und Funktionsstörungen, Menstruationszyklusstörungen und sogar Fruchtbarkeitsproblemen führen. Symptome einer Hypervitaminose können unter anderem auch erkannt werden: nach Schwindel, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Reizbarkeit oder juckender Haut.
Vitamin A gegen Akne – lohnt es sich?
Bevor Sie sich für eine Aknebehandlung entscheiden, sollten Sie einen Dermatologen konsultieren. Nur eine fachärztliche Diagnose kann helfen, das Problem zu lösen und mögliche allergische Reaktionen oder potenzielle Nebenwirkungen auszuschließen.
Vitamin-A-haltige Salben werden nicht nur zur Behandlung von Akne, sondern auch bei Neurodermitis und sogar Schuppenflechte empfohlen. Retinol hat eine wohltuende Wirkung auf zu Akne neigende Haut – es beruhigt und reduziert Schwellungen, beseitigt Reizungen und Rötungen. Erwähnenswert ist außerdem, dass dieser Inhaltsstoff zur Abschuppung der verhornten Epidermis und zur Normalisierung der Talgdrüsenfunktion führt.