Gesichtspeeling: Arten und Anwendung. Intensive Reinigung für jeden Gesichtstyp

Gesichtspeeling: Arten und Anwendung. Intensive Reinigung für jeden Hauttyp  - 1

Ein Peeling ist ein grundlegender Bestandteil der Gesichtspflege . Die Wirkungsweise ist einfach: Durch das Peeling werden abgestorbene Hautzellen abgetragen, das Gewebe wird zur schnelleren Regeneration angeregt und die Haut zusätzlich mit Sauerstoff versorgt. Die regelmäßige Anwendung dieser Art von Kosmetik ermöglicht Ihnen eine glatte und strahlende Haut mit einer gleichmäßigen Farbe. Allerdings sollte man beim Peeling aufpassen: Ein schlecht gewähltes Präparat kann mehr schaden als nützen. Welche Peeling-Arten gibt es und wie wählt man das richtige für sich aus?

Ein Gesichtspeeling ist eine Behandlung, die jeder Hauttyp liebt. Bei richtiger Anwendung reinigt es die Haut und bereitet sie auf die nächsten Pflegeschritte vor. Es macht sie aufnahmefähiger für die Nährstoffe aus einer Creme, einem Öl oder einem Serum , die dadurch besser in die tiefere Haut eindringen können.

Damit dies gelingt, müssen jedoch sowohl bei der Auswahl der Präparate als auch bei deren Anwendung einige Grundregeln beachtet werden. Ein zu intensives Peeling, insbesondere bei häufiger Anwendung, führt zu einer übermäßigen Abschuppung der Epidermis, was zu tieferen Problemen (z. B. Akne ) führen kann. Auch sollte die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, um die Haut nicht zu reizen und ein „Spannungsgefühl“ zu vermeiden. Wichtig ist auch, das richtige Peeling für Ihren Hauttyp auszuwählen. Finden Sie, welches das Richtige für Sie ist!

5 Arten von Gesichtspeelings

Das beste Gesichtspeeling ist eines, das genau auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist . Dadurch können wir sicher sein, dass das jeweilige Kosmetikprodukt die Haut nicht reizt, sondern im Gegenteil ihren Zustand verbessert, ihre Farbe ausgleicht und Verfärbungen beseitigt. Bei der Wahl eines Gesichtspeelings sollten Menschen mit empfindlicher, zu Äderchen oder Entzündungen neigender Haut besonders vorsichtig sein. In solchen Fällen ist von stark exfolierenden mechanischen Peelings (sogenannten Scrubs) grundsätzlich abzuraten. Welche Eigenschaften haben die einzelnen Peeling-Arten und für wen sind sie geeignet?

Mechanisches Peeling – körniges Schrubben

Die beliebteste Art des Gesichtspeelings ist das traditionelle Scrub, was auf Englisch „Schrubben“ bedeutet. Dabei handelt es sich (wie der Name schon sagt) um ein mechanisches und intensives Abschleifen der oberen Schichten der Epidermis mittels eines speziellen Peelingmaterials. Dies kann ein leicht erhältliches Granulatpeeling in Form eines Waschgels mit Partikeln oder auch eine professionellere Behandlung wie beispielsweise eine Mikrodermabrasion sein.

Auch beim mechanischen Schälen kann man zwischen grobkörnig und feinkörnig unterscheiden. Die erste eignet sich am besten für fettige Haut. Die darin enthaltenen großen Partikel reinigen nicht nur gründlich, sondern wirken sich auch positiv auf die Regulierung der Talgsekretion aus – die Haut wird danach matter. Das feinkörnige Peeling ist für normale und Mischhaut gedacht. Es enthält meist synthetische oder natürliche Peelingpartikel, wie beispielsweise das entgiftende Face Detox Peeling mit aktivierter Bambuskohle.

Zu beachten ist, dass mechanische Peelings bei empfindlicher Haut nicht zu empfehlen sind, da die Gefahr einer Reizung der ohnehin schon empfindlichen Haut groß ist.

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Enzymatisches Peeling – Tiefenreinigung

Die nächste Art ist das enzymatische Peeling. Es ist besonders schonend, da es keine Schleifpartikel enthält. Die Peelingwirkung wird stattdessen durch Enzyme bewirkt, die meistens natürlichen Ursprungs sind (z. B. aus tropischen Früchten gewonnen, wie beim aufhellenden Peeling Mel Skin mit Papaya, Ananas und Granatapfel).

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Enzymatische Peelings wirken auf die tieferen Hautschichten und lösen „von innen“ die Verbindungen zwischen den Epidermiszellen. Aus diesem Grund wird es besonders zur Reduzierung tiefer Mitesser empfohlen. Da diese Art des Peelings sanfter ist als ein herkömmliches Scrub, eignet es sich auch für Menschen mit empfindlicher, zu Äderchen neigender oder zu Akne neigender Haut.

Gommage-Peeling – Entfernung der Epidermis

Diese Art des Peelings erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit (am häufigsten finden wir es in der asiatischen Hautpflege). Das liegt an seinen universellen Eigenschaften: Es vereint die größten Vorteile eines mechanischen und eines enzymatischen Peelings. Gommage bedeutet auf Französisch „radieren“ – diese Art des Peelings ist wirksam, weil es abgestorbene Hautzellen wegreibt, ähnlich wie beim Radieren mit einem Radiergummi. Technisch gesehen ist Gommage eine Kombination aus Peeling-Mikropartikeln und Pflanzenenzymen. Kann für jeden Hauttyp verwendet werden.

Chemisches Peeling – unter Aufsicht von Spezialisten

Wie der Name schon sagt, enthält dieses Peeling im Labor ausgewählte Substanzen. Zum Einsatz kommen dabei vorwiegend Säuren (vor allem Alpha- und Beta-Hydroxysäuren – z. B. Milchsäure , Salicylsäure, Mandelsäure, Lactobionsäure), oft auch Speziallösungen und Trockeneis.

Behandlungen dieser Art werden am häufigsten in Schönheitssalons durchgeführt und die Dosis und Zusammensetzung des Präparats werden individuell ausgewählt – abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Hauttyps. Chemische Peelings werden vor allem bei Verfärbungen und Narben eingesetzt, aber auch unterstützend bei der Aknebehandlung oder zur Glättung von Fältchen. Nach einer solchen Behandlung ist eine entsprechende Hautpflege sehr wichtig, wozu auch ein entsprechender Sonnenschutz gehört – das Meiden von Sonneneinstrahlung und die Verwendung von Präparaten mit UV-Filtern.

Kräuterpeeling – für fettige oder zu Akne neigende Haut

Bei dieser Art handelt es sich um ein intensives Peeling, das üblicherweise in einem Kosmetikstudio durchgeführt wird. Der Vorgang ist ziemlich schmerzhaft, da er ein starkes Brennen oder eine starke Hitzeeinwirkung verursachen kann – und das alles, weil die Haut stark abgetragen wird. Die verwendeten Kräuter verursachen eine starke Hyperämie der Haut, was zu einer kontrollierten Entzündung und einem schuppigen Abblättern der Epidermis führt. Um das unangenehme Gefühl zu lindern, werden abschließend Kompressen oder eine Maske auf das Gesicht aufgetragen, welche die Haut beruhigen und lindern. Zu den Wirkungen des Kräuterpeelings gehören: Glättung von Fältchen, starke Straffung und auch Beseitigung von Aknenarben.

Zum Kräuterpeeling gehört auch eine spezielle Hautpflege für mehrere Tage nach der Behandlung – eine gut ausgewählte Creme ist dabei unabdingbar. Dieses Peeling wird insbesondere für Personen mit fettiger Haut, Akne oder Haut, die unter Verfärbungen oder Keratosis pilaris leidet, empfohlen.

Wie tief reicht Ihr Peeling?

Je nach Art des Peelings können wir drei Haupttypen von Präparaten unterscheiden, die auf unterschiedliche Teile der Gesichtshaut einwirken:

- Oberflächenpeelings – sie wirken nur auf der Oberfläche der Epidermis, ohne in die tieferen Hautschichten einzudringen. Hierzu zählen Granulatpeelings und Gommage-Peelings;

- Peelings mittlerer Tiefe – peelen die oberste Schicht der Epidermis und dringen auch etwas tiefer vor (vor allem in die Bereiche, in denen sich Mitesser befinden). So wirken enzymatische Peelings und in eingeschränktem Umfang auch Gommage-Peelings;

- Tiefenpeelings – dringen nicht nur in die Hornschicht der Epidermis ein, sondern erreichen auch die tiefen Schichten der Dermis. Dies sind die stärksten Peelings, die die Haut nicht nur reinigen, sondern auch ihren Farbton ausgleichen und Fältchen reduzieren. Sie sollten jedoch nur unter Aufsicht von Spezialisten durchgeführt werden. Die Rede ist von säurehaltigen chemischen Peelings und intensiven Kräuterpeelings.

Wie oft sollte man ein Gesichtspeeling verwenden?

Die Anwendung des Peelings sollte sowohl auf die Art der Zubereitung als auch auf unseren Hauttyp abgestimmt sein. Bei fettiger, Misch- oder zu Akne neigender Haut kann die Behandlung recht oft durchgeführt werden – jedoch nicht öfter als zweimal pro Woche, insbesondere wenn wir ein stark exfolierendes mechanisches Peeling verwenden. Umgekehrt verhält es sich bei empfindlicher, gefäßverengter oder allergischer Haut: Hier kommen ausschließlich milde Enzympeelings zum Einsatz, maximal einmal wöchentlich.

Beobachten wir dabei auch jeweils die Reaktion unserer Haut. Sollten nach der Behandlung Rötungen , starkes Brennen oder Allergien auftreten, sollten Sie mit dem nächsten Peeling mindestens eine Woche warten. Halten wir außerdem eine auf unseren Hauttyp abgestimmte Feuchtigkeitscreme bereit, die wir nach jedem Peeling anwenden. Hier eignet sich beispielsweise eine stark feuchtigkeitsspendende und regenerierende Creme mit Macadamiaöl .

Bedenken wir auch, dass besondere Vorsicht geboten ist, wenn unsere Haut in irgendeiner Weise geschädigt ist. Dies gilt nicht nur für dermatologische Erkrankungen oder offene Wunden (z.B. Akne), sondern unter anderem auch für: längere Sonneneinstrahlung.

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